Agnesviertel, wir sind zurück! The Good Food im Iglu von kiss the inuit

von | 08. Mai 2020 | In eigener Sache | 0 Kommentare

Wer kann sich noch an The Good Food im Pop-up-store in der Maybachstraße erinnern? Das ist jetzt schon dreieinhalb Jahre her, umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt wieder im Agnesviertel zu finden sind: Seit Montag, dem 21. April bieten wir im Iglu von kiss the inuit am Sudermanplatz 1 ein kleines Sortiment an. Ihr könnt dort gerettete Getränke, Müsli, Chips, Kaffee, Tee und viele andere Leckereien kaufen – wie immer zum „Zahl, was es dir wert ist“-Preis. Im Verkauf trefft ihr entweder Mitglieder des The Good Food-Teams oder des Iglu-Teams an.

Das Angebot wird sehr gut angenommen, berichten Steffie Gräwe und Katharina Partyka, die beiden Betreiberinnen des Iglu. Viele Kund:innen kennen den The Good Food-Laden in Ehrenfeld, finden aber nur selten den Weg dorthin und sind froh, auch im Agnesviertel wieder gerettete Lebensmittel shoppen zu können. Wenn die Resonanz so gut bleibt, wird die Kooperation weiter ausgebaut. Also kommt in Scharen und unterstützt unseren neuen Standort!

Wie kam es zu der Kooperation und was ist überhaupt das Iglu?

„kiss the inuit und The Good Food sind schon lange miteinander vernetzt und wollen schon seit Jahren etwas gemeinsam machen“, erzählt uns Steffie. „Das Iglu bietet sich dafür an, denn es geht uns hier ganz besonders um den Austausch mit anderen Menschen und Initiativen. Schön, dass es endlich geklappt hat!“

Sowohl The Good Food als auch kiss the inuit setzen sich für nachhaltigen Konsum ein. kiss the inuit verkauft in hübschen Läden in Köln und Bonn umweltbewusst und fair produzierte Kleidung und betreibt außerdem seit einem knappen Jahr das Iglu am Sudermanplatz als „Drehscheibe für nachhaltigen Konsum“. Im Iglu könnt ihr ökofaire Kleidungsstücke, die ihr nicht mehr tragt, gegen andere tauschen und Mode aus der Vorsaison zum halben Preis kaufen.

Vor allem steht das Iglu, wie Steffie schon sagte, für Vernetzung, den Austausch über nachhaltige Themen und das Teilen von Ressourcen und Kompetenzen. In den großzügigen Räumlichkeiten finden Filmabende, DIY-Events und viele anderen Angeboten statt, Initiativen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz dürfen den Raum kostenlos für Events oder Meetings nutzen. Bald wird das Iglu offiziell gemeinnützigen Status haben. 

Hier findet ihr die Website des Iglu: www.kisstheinuit.de/oekofair-shoppen-in-koeln-und-bonn/unser-iglu

„Das Konzept passt super zu uns“, sagt The Good-Food-Gründerin Nicole. „Auch wir engagieren uns ja gegen Verschwendung, für bewussteren Konsum und für mehr Wertschätzung gegenüber den Rohstoffen und der Arbeit, die in die Erzeugung von Gütern fließen.“

„Wir ergänzen uns und inspirieren uns gegenseitig“, bestätigt Katharina. „Es gibt so viele Ansatzpunkte, wenn man sich für eine ökologischere und sozialere Zukunft einsetzen möchte. Wenn wir uns miteinander verbinden, können wir noch mehr Menschen mit noch mehr Ideen erreichen.“

Das Iglu in Corona-Zeiten

Wie die meisten Geschäfte, musste das Iglu im Corona-Lockdown vier Wochen lang geschlossen bleiben. Jetzt hat es glücklicherweise wieder geöffnet, aber natürlich können viele Veranstaltungen weiterhin nicht in gewohnter Form stattfinden. Als Alternative bietet Steffie im Moment jeden Freitag um 15 Uhr Online-Workshops zum Thema Upcycling an. Hier gehts zu den aktuellen Terminen: www.kisstheinuit.de/oekofair-shoppen-in-koeln-und-bonn/unser-iglu/termine/online-workshops-diy/online-workshop
Außerdem hat der Laden, anders als sonst, fünf Tage die Woche geöffnet – schaut am besten auf der Website nach den genauen Öffnungszeiten.

Tauschaktionen zu besonderen Themen, zum Beispiel Kinder- und Jugendkleidung, werden derzeit auf fünf Tage ausgedehnt, damit der Laden nicht zu voll wird und sich die Mindestabstände bequem einhalten lassen.

Schaut doch mal vorbei, ertauscht oder kauft euch ein nachhaltiges Kleidungsstück – und vielleicht möchtet ihr danach mit einem geretteten Ginger-Beer auf eure Neuerwerbung anstoßen!

Mehr zu Fast Fashion

Vor zwei Wochen (24. März) war übrigens wieder Fashion Revolution Day, an dem mit Aktionen auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Fast Fashion-Industrie hingewiesen wird. Hier könnte ihr mehr darüber erfahren: www.fashionrevolution.org/europe/germany/

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