Eva H.: Mein Praktikum bei The Good Food

Eva H., The Good Food

Eva hat sechs Monate Praktikum bei The Good Food gemacht. Ihre ersten Eindrücke beim Start, was sie gelernt hat und wovon sie überrascht war, das beschreibt sie in diesem Artikel.
Wir danken Eva ganz herzlich für ihren großartigen unermüdlichen Einsatz und ihre vielen kreativen Ideen – und freuen uns sehr, dass sie uns auch über ihr Praktikum hinaus erhalten bleibt!

Ich bin vor einigen Jahren durch eine Freundin das erste Mal auf The Good Food gekommen. Damals wollte sie mir unbedingt den Laden in Ehrenfeld zeigen. Ein paar Jahre später stand dann mein Praktikum von der Uni an, und mir ist sofort wieder TGF in den Kopf gekommen. Das ganze Konzept hat mich begeistert. Jeden Tag meines Praktikums zu nutzen, um gegen die Lebensmittelverschwendung anzukämpfen, das hat mich motiviert. Ab Oktober 2021 war ich dann Teil des Teams von TGF.

Ich hatte die Chance, in allen Bereichen mitzuwirken: von den Bauerntouren über die Fahrten mit dem Lastenrad bis hin zum Ladendienst an unseren verschiedenen Standorten. Vor allem durch die Abwechslung ist es nie langweilig geworden.

Lieblingsaufgaben und Muskelkater

Dadurch, dass alle Menschen bei TGF so offen und nett sind, sind die Anfänge besonders leichtgefallen. Ich habe mich schnell wohl gefühlt und als ein Teil von TGF, obwohl ich nur so kurz dabei war.

Ein weiterer erster Eindruck, der hängengeblieben ist, ist der Muskelkater, der mich schon nach den ersten Tagen begleitet hat. Das hat mir direkt ein Bild davon gegeben, wie viel Arbeit dahinter steckt, bis die Lebensmittel im Laden, bereit für die Kund:innen, landen.

Vor meinem Praktikum hatte ich großen Respekt davor, das Lastenrad zu fahren, das ich bis dahin nur auf Bildern gesehen hatte, und ich habe auch ehrlicherweise nicht damit gerechnet, dass ich das einmal selbst fahren würde. Mittlerweile gehören die Lastenradtouren zu meinen Lieblingsaufgaben.

Lebensmittel retten bei Wind und Wetter

Bei meiner ersten Bauerntour war ich schockiert, wie viele Lebensmittel sich da vor uns auftürmten, palettenweise Obst und Gemüse im einwandfreien Zustand. Umso besser war das Gefühl, diese Lebensmittel vor der Tonne zu retten.

Ich habe vor allem gelernt, die Arbeit wertzuschätzen, die hinter The Good Food steckt. Vom Kistenschleppen auf den Bauerntouren und bei jedem Wetter auf dem Feld nachzuernten, über die Lastenrad-Fahrten bei Wind und Wetter bis hin zum Ladendienst und den vielen weiteren Aufgaben, die jeden Tag anfallen.

Mir persönlich hat mir meine Zeit bei TGF sehr viel mitgegeben. Ich habe während meines Praktikums so viele großartige neue Menschen kennengelernt, die gemeinsam hinter einer Sache stehen, dem Lebensmittelretten.

Text von Eva Hofmann

 

 

Gerne weitersagen