Gemeinsam Weihnachtsessen retten

Ein Beitrag von Susanne Fleig.

Nun ist es also wieder soweit: Weihnachten steht kurz bevor. Lebensmittel in Hülle und Fülle in den Supermärkten, besonders attraktive Sonderangebote animieren uns, mehr zu kaufen, als wir tatsächlich benötigen. Jede*r von uns kennt dieses Phänomen, oder? Unser Verstand weiß sehr wohl, dass wir nicht unbegrenzt viel brauchen, aber wenn die Lebkuchen nun mal im Angebot sind? Dann nehmen wir eben zwei Tüten. Hand aufs Herz: Sind wir jetzt nicht besonders gefährdet, mehr zu kaufen, als wir brauchen, nur um ein paar Tage später festzustellen, dass es doch die falsche Entscheidung war? Doch das „Mehr“ muss nicht in der Mülltonne landen. Es gibt kreative, nachhaltige Ansätze.

Was können wir alle tun?

  • Wie wäre es zum Beispiel mit einem spontanen Hausessen? Ein Rundruf, ein Schreiben im Treppenhaus? Der Titel könnte heißen: „Auch zu viel gekauft? Lasst uns gemeinsam aus zu viel etwas Leckeres kochen.“ Das Kochen kann gemeinsam erfolgen oder aber alle bringen ein Gericht in die Wohnung der Gastgeber*innen mit.
  • Oder wie wäre ein Essenskorb im Haus? Jede*r, der zu viel gekauft hat, legt die überschüssigen Naturalien in den Korb und kann sich etwas herausnehmen, was sie oder er gebrauchen kann.
  • Die zu viel gekauften Lebensmittel können auch in einer Kiste deponiert und diese mit einem Schild „zum Mitnehmen“ versehen werden.

Selbstverständlich funktionieren diese Ideen nur, wenn unser soziales Umfeld harmonisch ist und wir an einem Miteinander interessiert sind. Es geht immer wieder um das Gleiche: um Kommunikation, um Offenheit, um Neugierde und Toleranz. Probiert es doch einfach mal aus! Seid kreativ. Und wer weiß, vielleicht entwickeln sich daraus ja eine bessere Hausgemeinschaft, neue Bekanntschaften oder sogar Freundschaften?

Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Glück. Die geretteten Lebensmittel werden es euch danken 🙂

Autorin: Susanne Fleig

 

 

 

 

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